Klinische Fallstudien

Einführung

Komfort.Geschwindigkeit. Abdeckung. Bildqualität.
Entdecken Sie die Möglichkeiten der CT-Bildgebung in der Notfallmedizin


CT-Scan: Kopf, Hals, Thorax, Abdomen und Becken, inklusive der gesamten Aorta, Karotis und COW mit einer einzigen Injektion für eine schnelle Diagnose. Die Patientin wird in die Notaufnahme eingeliefert und einer CT-Untersuchung mit dem Optima CT660 SE unterzogen.

Anamnese
82-jährige Patientin, die vom Theaterbalkon im 3. Stock gefallen ist. Die Patientin hat Hüft- und Schulterprothesen. Die Notärzte entscheiden, die Patientin zwecks CT-Untersuchung mit dem Optima CT660 in die Notaufnahme einzuliefern.

Bilderfassung

815 mm Tischverschiebung in 6,7 s.
Pitch 1,531
40 mm Kollimation
0,5 Sek./Umdrehung
0,625 mm Schichtdicke
120 kV
mA-Mod.: 100-510
Rauschindex 22
Kernel-Rekonstruktion: Standard
ASiR: 50 %
DLP: 747 mGy.cm (eff. Dosiswert: 10,3 mSv)*

 
 
 
 

„Bei einer Polytraumastudie ermöglicht der Optima CT660 einen schnellen Scan vom Circulus Willisi bis zu den unteren Gliedmaßen in einem Durchgang und bei hoher Bildqualität.“

Dr. Nicolas Poussange
CH Pellegrin Bordeaux Frankreich

 
 
 

Ergebnisse

Kopfbereich

       

rechtsseitige Fraktur der                           Schwellung des Weichgewebes mit
Augenhöhlenknochen mit Hernie              signifikantem Prämaxilla-Knochenverlust
des Fettgewebes

HWS-Bereich

       

Zervikothorakales subkutanes                  Bipedikuläre Fraktur von C2
Emphysem

Thorax-Bereich

       

Kompression der Wirbel T9 und                Traumatische Pneumatozelen am
T12                                                                posterioren Segment des Culmen

Beckenbereich

       

Fraktur des unteren Schambeinasts        Fraktur des Schambein-Sitzbein-Segments
Fraktur der hinteren Pfeiler des
Acetabulums

 

Technologie

   

Arbeitsablauf 

Der Radiologe konnte die Traumapatientin dank der standardmäßigen Patientenpositionierung auf der Gantry-Anzeige schnell auf dem Tisch positionieren.
Durch den „One Stop“-Scanmodus kann der Vorscan mit nur fünf Tastenbedienungen durchgeführt werden, einschließlich Patienten- und Protokollauswahl.

 

Bildgebungsleistung

Durch einen hohen helikalen Pitch von 1,531 kann der Optima CT660 den zu untersuchenden Bereich vom Kopf bis zum Becken (815 mm) in 6,7 Sekunden mit einer Strahlbreite von 40 mm und einer Umlaufgeschwindigkeit von 0,5 Sekunden abdecken.
Der Optima CT660 untersucht die Patientin dank der ASiR-Technik mit einer geringen Strahlendosis von 747 mGy.cm (10,3 mSv*), sorgt aber gleichzeitig mit einer Schichtdicke von
0,625 mm weiterhin für eine hohe Bildgebungsleistung.

 
 
 
 
 
 
 

Schlussfolgerung
Durch sein ergonomisches Design und die beruhigende Präsenz des Bedieners im Untersuchungsraum während der Erfassung des Vorscans auf dem Gantry-Display trägt der Optima CT660 zu einem verbesserten Patientenmanagement bei. Die hohe Bildgebungsleistung ermöglicht das Scannen der Patientin vom Kopf bis zum Becken innerhalb weniger Sekunden und bei geringer Strahlenbelastung.
Bei dem CT-Scan konnte zudem eine hohe diagnostische Bildqualität erzielt werden, die in diesem Fall die Erkennung einer feinen Fraktur in der Nähe der Hüftprothese aus Metall gestattete. So erhielt die Patientin eine korrekte Diagnose und konnte zügig in die Chirurgie verlegt werden.

* Gemessen nach EUR-16262 EN mit einem Kopffaktor von 0,0023*DLP und Thoraxfaktor von 0,017*DLP,
einem Abdomenfaktor von 0,015*DLP und einem Beckenfaktor von 0,019 *DLP.

Spezieller Bedarf für die Notfallradiologie

CT FÜR DIE NOTAUFNAHME

In den letzten Jahren hat sich der CT-Scan zu einer wichtigen diagnostischen Bildgebungsmodalität für das Patientenmanagement in Notaufnahmen entwickelt. Vor diesem Hintergrund hat GE im Bereich CT hochflexible, schnelle und präzise diagnostische Funktionen entwickelt, mit denen Ärzte eine schnelle Behandlungsstrategie entwickeln können.

SPEZIELLER BEDARF IN DER NOTAUFNAHME

n die Notaufnahme kommen Patienten mit verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen, wie zum Beispiel mit Brustschmerzen oder mehrfachen Knochenbrüchen,
Hämorrhagien oder Ischämien. Diese Beschwerden und Erkrankungen müssen schnell untersucht und diagnostiziert werden, um in ernsteren Fällen in die richtigen Abteilungen verlegt werden zu können.
Je nach Pathologie können sich unterschiedliche und indikationsspezifische Herausforderungen stellen.

Trauma

Das Scannen von nicht kooperativen oder intubierten Patienten und eine zeitnahe und zuverlässige Diagnosestellung bei lebensbedrohlichen Verletzungen oder verschiedenartigen Verletzungen, die nicht auf den ersten Blick erkannt werden, kann eine große Herausforderung darstellen.

                

Brustschmerzen

Hier kommen EKG-geführte Thoraxuntersuchungen mit einer einzigen Atempause zum Einsatz um Koronararterienerkrankungen, Dissektionen der Aorta und Lungenembolien zu diagnostizieren.

      

Triple RuleOut-Aufnahme             Lungenembolie

      

Dissektion der Aorta                     Koronararterienerkrankung

Schlaganfall

Perfusionsstudien des gesamten Gehirns und aussagekräftige CTA-Aufnahmen helfen bei der Erkennung von Infarkten und Ischämien außerdem ermöglichen sie die Abklärung von Gefäßverschlüssen, Stenosen oder ventrikulären Thrombusbildungen vom Aortenbogen bis zum Circulus Willisi.


 

 

Gewebeklassifizierung

 

Interaktive volumetrische Karte


 

 

 

Zerebraler Blutfluss

 

Interaktive volumetrische Karte

 
 

 
   
     
        
     
     
       
       
       

CTA von Karotis und Circulus Willisi

     

Schmerzen im Bauchbereich

Zur Abklärung von Abdominalschmerzen wird ein schneller Scan mit hoher räumlicher Auflösung und einer einzigen Atempause durchgeführt.

      

      

Kolikschmerzen im                        Hämorrhagie der linken Niere
Rippen-/Lendenbereich rechts
Patientenvorbereitung

Patientenvorbereitung

 

I. Patientenvorbereitung

Standardmäßige Patientenpositionierung
Die Xtream-Anzeige bietet durch die voreingestellte Positionierung (Standardmäßige Patientenpositionierung) auf der Gantry-Anzeige einen optimierten Workflow.

VT2000 Tisch
Der VT200 Tisch ermöglicht Ganzkörperuntersuchungen bei Traumapatienten mit einem Scanbereich von 2000 mm und bei einem Patientengewicht bis zu 227 kg, in vielen Fällen ohne Umlagerung des Patienten.

II. Scanvorbereitung

Notfallpatientenmodus
Die Optima CT660 SE-Serie besitzt eine spezielle Benutzeroberfläche für Notfälle, um schnell mit der Untersuchung beginnen zu können.

„One Stop“-Scanmodus
Der praktische „One Stop“-Scanmodus des Optima CT660 SE optimiert den Arbeitsablauf auf der Xtream-Anzeige für Aufgaben wie „Patientenanwahl“, „Protokollanwahl“ und „Bestätigen“. Der Vorscan kann in nur fünf Tastenanschlägen durchgeführt werden.

Xtream Injektor
Injektion und Scan werden synchronisiert um Bedienfehler am Xtream-Injektor zu minimieren und den CT-Scan synchron mit dem Injektor zu starten.

 

Leistung und Dosis

Aufnahmegeschwindigkeit

Hoher helicaler Pitch** von 1,531
Der Optima CT660 SE ermöglicht die Verwendung eines helicalen Pitches von bis zu 1,531, der mit Daten über mindestens 360° rekonstruiert wird. Die Akquisition erfolgt bei einer Abdeckung von 70 cm in 6,3 s bei einem helicalen Pitch von 1,531, einer Strahlbreite von 40 mm und einer Umlaufgeschwindigkeit von 0,5 s.

 
     
     

Abdeckung

   

Volume-Shuttle
Der Optima CT660 SE ermöglicht Perfusionsstudien des Schädels mithilfe eines 80 mm breiten Volume Shuttle-Scans mit einer Injektion. Bei Volume Shuttle handelt es sich um einen repetitiven axialen Scan-Modus, bei dem sich der Tisch zwischen zwei aufeinander folgenden Aufnahmepositionen hin und her bewegt (während der Tischbewegung ist die Röntgenstrahlung ausgeschaltet).

„In unserem Stroke Center of Excellence hat die Volume Shuttle-Technologie, dadurch, dass sie größere Untersuchungsbereiche ermöglicht, zu einer Vereinfachung des Protokolls und bemerkenswerten Verbesserung der Untersuchung beigetragen.“

Dr. Michael Skulski
St.Vincent Hospital, Indianapolis, USA

   
   
   
   

Volume-Helical-Shuttle
Diese Technik hilft bei der Abklärung von Gefäßverschlüssen und Stenosen vom Aortenogen bis zum Circulus Willisi. Volume-Helical-Shuttle ist ein kontinuierlicher bidirektionaler Scan-Modus mit einer Abdeckung von bis zu 312,5 mm oder 500 Schichten (0,625mm x 500 Schichten) für die 4D-Bildgebung und einer Abdeckung von 120 mm bei Perfusionsstudien.

     
     

Bildqualität

   

Ultra Kernel: AELA
Adaptive Enhance Level Adjustment (AELA) dient zur Erzielung einer verbesserten sichtbaren räumlichen Auflösung ohne Verschlechterung von Pixelrauschen und Artefakten.

 
     

IQ Enhance (Pitch-Booster)
IQE ermöglicht das Scannen mit einem schnelleren Pitch und somit eine größere anatomische Abdeckung bei gleich bleibender Bildqualität (basierend auf dem Artefaktindex). Eine Beschleunigung des Helical-Pitches um bis zu 90 % erlaubt die Nutzung eines höheren helicalen Pitches bei gleichem Bildqualitätsniveau (basierend auf dem Artefaktindex).

 
     
     

Dosis

   

ASiR (Adaptive Statistical Iterative Reconstruction)++
Die ASiR-Technik bietet:
  • Um bis zu 25 %verbesserte Niedrigkontrasterkennbarkeit (LCD)
  • Dosisreduzierung von 40% bei gleicher Bildqualität
  • Um 40 % verkürzte Akquisitionszeiten mit höheren Umlaufgeschwindigkeiten

„Bei der Untersuchung von Patienten mit schweren Traumata mittels Ganzkörper-CT konnten wir in der Notaufnahme eine Reduzierung der Strahlendosen um nahezu 30 % von durchschnittlich 22 mSv auf 14 mSv erzielen.“

Prof. Ulrich Linsenmaier
Ludwig-Maximilians-Universität, München



   
   
   

Organ Dose Modulation (ODM)
ODM bietet die Reduktion der Strahlendosis mittels Röhrenstrommodulation während der Untersuchung von empfindlichen Bereichen, wie zum Beispiel der Brust oder der Augenlinsen. ODM ermöglicht equivalentes Bildrauschen ohne die Produktivität zu senken wie bei der Nutzung von oberflächlichen Dosis-reduktions-Techniken.

   
   
   
   

Dynamische Z-Achsen-Verfolgung
Die dynamische Z-Achsen-Verfolgung korrigiert kontinuierlich und automatisch die Form des Röntgenstrahls, um nicht genutzte Röntgenstrahlen zu Beginn und Ende eines helicalen Scans zu blockieren und dadurch unnötige Strahlenexposition zu vermeiden.

 

Nachbereitung

 

Echtzeitrekonstruktion - Image Check
Image Check erzeugt eine 340x340-Matrix mit Bildern zur Echtzeitüberprüfung der Axialbilder und deren Verfolgung über eine Länge von bis zu 1800 mm mit einer Verzögerung von knapp 1 Sekunde. Die Rekonstruktionsgeschwindigkeit beträgt bis zu 55 Bilder/s.

 

„Die Verweildauer der Patienten in unserer Abteilung konnte um 50 % verkürzt werden, was eine direkte Folge der beschleunigten Patientenuntersuchungen ist.“

Dr. Ricardo C. Cury
Baptist Hospital and Baptist Cardiac and Vascular Institute, Miami, USA

     
     

Direct MPR
Mit Direct MPR und der zugehörigen Auto-Batch-Funktion können vollständig korrigierte, multiplanare Bilder in jeder Ebene direkt und automatisch in Echtzeit rekonstruiert und übertragen werden.

 


Traumafälle

 

One-Touch-Protokoll
Mit One-Touch-Konfigurationen können Sie die Darstellung von Bildern an die Präferenzen des jeweiligen Radiologen anpassen. Beim Aufrufen der Bildserie des Patienten werdenautomatisch die erweiterten Bearbeitungsparameter, Volumendarstellungsattribute, multiplanare Reformatierungseinstellungen und Bildformate angewendet.


Nachbearbeitung

Dexus
Das klinische Umfeld hat sich stark verändert. Überweisende Ärzte benötigen schnelle und detaillierte Informationen über Pathologien um wirksame Therapien für den Patienten einzuleiten. Über alle Fachbereiche hinweg wird nun die schnellere Bereitstellung von noch aussagekräftigerem Bildmaterial verlangt. Mit AW können Sie diesen Anforderungen nachkommen.


Brustschmerzen

CardIQ Xpress 2.0 Reveal
Die Bildgebungssoftware CardIQ Xpress 2.0 Reveal unterstützt den Arzt bei der Verfolgung, Extraktion, Visualisierung und Vermessung der Koronararterien bei kardiologischen Ein- und Mehrphasenuntersuchungen. Verkalkte und nicht verkalkte Plaque kann in Farbe und mit Volumenmessungen angezeigt werden, um Behandlungserfolge im Laufe der Zeit zu kontrollieren.


Schlaganfall

CT Perfusion 4D – Neuro
CT Perfusion 4D – Neuro ist ein Softwarepaket zur Bildanalyse, das die Auswertung von dynamischen CT-Daten nach Injektion eines kompakten Kontrastmittelbolus gestattet und Daten bezüglich der Veränderungen der Bildintensität im Laufe der Zeit erzeugt.


Abdominalschmerzen

AVA Xpress
AVA Xpress dient als optimierte, nicht-invasive Anwendung zur Analyse von Gefäßanatomien und -pathologien und hilft basierend auf einem Satz von Computertomographie (CT)-Angiographie-Bildern bei der Bestimmung von Behandlungswegen.
AutoBone Xpress
AutoBone XPress ist ein Softwarepaket zur Bildanalyse, das die Segmentierung von Knochenstrukturen und Verkalkungen für CTA-Untersuchungen unterstützt.

 

 


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