Pankreatitis-Nachsorge eines jungen Patienten

„Bei diesem jungen Patienten, der sich aufgrund einer Pankreatitis und eines Hodenkarzinoms wiederholt CT-Nachsorgeuntersuchungen unterziehen muss, liegt die größte Herausforderung in der kumulierten Dosis, der dieser Patient im Laufe der Jahre ausgesetzt wird.

Aufgrund der großartigen Möglichkeiten der Dosisreduktion mit ASiR-V konnten wir DLP und CTDI drastisch reduzieren, ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen.“

Dr. Marc Zins
Leiter der Radiologie-Abteilung, 
Groupe Hospitalier Paris Saint Joseph, Paris, Frankreich

Klinischer Fall

Anamnese

Ein junger Mann (zwischen 20 und 30Jahren)  mit Hodenkarzinom wurde zur Nachsorge einer postoperativen Pankreatitis nach einer lumbo-aortalen Lymphadenektomie mit Lebermetastasenresektion zum CT überwiesen.

Diese beiden Untersuchungen wurden innerhalb einer Woche durchgeführt.

Bilderfassung

  Optima CT660 Revolution EVO
Bilderfassungsmodus
Spiral
Spiral
kV 120 100
BMI 24 24
IR ASiR ASiR-V
DLP (mGy.cm) 1074 412
CTDi (mGy) S1 arterial 7.9 4.5
CTDi (mGy) S2 portal  12.2 4.9


Ergebnis

Optima CT660

Revolution EVO

Entscheidende Technologien

Für den Revolution EVO haben wir die gesamte Bildgebungskette überarbeitet und  dabei den neuen Clarity Detektor eingesetzt.  Dieser ging aus der erstmals im Revolution CT vorgestellten bahnbrechenden Technologie hervor. 

ASiR-V gehört zur Standardausstattung und dient hauptsächlich der erweiterten Rausch- und Objekt-Modellierung mit zusätzlicher physikalischer Modellierung zur Reduzierung von Rauschen, Verbesserung der Erkennbarkeit bei Niedrigkontrast und zur Reduzierung von Artefakten. 

  • Führen Sie Ihre Bildgebung regelmäßig mit einer um 82 % geringeren  Dosis durch1,2.Mit der   Kombination von Geschwindigkeit der ASiR*-Technologie und den zusätzlichen Funktionen der modellbasierten iterativen Rekonstruktion von Veo* liefert der neuartige iterative Rekonstruktionsalgorithmus ASiR-V*- niedrige Dosen und eine verbesserte Qualität für die routinemäßige Bildgebung. 

  • Bis zu 100 % bessere räumliche Auflösung. Mit ASiR-V kann im Vergleich zu FBP die räumliche Auflösung verbessert werden, da Bilder mit höherer Auflösung ohne verstärktes Bildrauschen rekonstruiert werden können. 

  • Bis zu 135 % verbesserte Erkennbarkeit bei niedriger Kontrastauflösung. Bei einem Vergleich mit entsprechenden FBP-Rekonstruktionen bei gleicher Dosis verbessert ASiR-V die Erkennbarkeit von Niedrigkontrastobjekten um bis zu 135 %..

  • Bis zu 91 % weniger Bildrauschen. Abhängig von der Scantechnik und den Rekonstruktionsparametern kann ASiR-V das elektronische Bildrauschen im Vergleich zu FBP bei gleicher Dosis erheblich reduzieren. 

  • Weniger Streifenartefakte. ASiR-V kann Niedrigsignal-Artefakte, wie z. B. Streifenartefakte, verglichen mit FBP, verringern.

Schlussfolgerung

Die erhebliche Dosisreduktion unter Verwendung der neuen Generation der iterativen Rekonstruktion, ASiR-V, ermöglichte dem Kunden eine bessere Nachsorge bei diesem jungen Patienten.  Die  Bildqualität ist hoch und die Dosis konnte  um mehr als die Hälfte reduziert werden.


1 Erkennbarkeit bei Niedrigkontrast (LCD), Bildrauschen, räumliche Auflösung und Artefakte wurden unter Verwendung von Hersteller-Referenzprotokollen beim Vergleich von ASiR-V und FBP beurteilt. Die LCD wurde unter Modellbeobachtung bei einer Schichtdicke von 0,625 mm gemessen und mit dem MITA CT IQ Phantom (CCT183, The Phantom Laboratory) für Kopf- und Körpermodi geprüft.

2 In der klinischen Praxis kann durch den Einsatz der ASiR-V-Technologie die Patientendosis bei der CT je nach der klinischen Fragestellung, Patientengröße, anatomischen Lage und den klinischen Verfahren (what do you mean, tell me in english please???)  reduziert werden. Um die angemessene Dosis zu bestimmen und gleichzeitig für die spezielle klinische Aufgabe eine gute diagnostische Bildqualität zu erhalten, sind der Radiologe und ein Medizinphysiker zu Rate zu ziehen.


Zugehörige Links

Informationen zur Einrichtung