Überblick

Wir fördern kritisches Denken!

Das biplanare System InnovaTM IGS 620 bietet eine umfassende Serie von Funktionen, die für ein breites Spektrum an kardiovaskulären und elektrophysiologischen Verfahren angepasst wurden. Mit seinen quadratischen, 20,5 x 20,5 cm großen Flachfeld-Digitaldetektoren ermöglicht es ausgezeichnete Visualisierungen des Herzens und seiner Kammern. Das System wurde völlig neu entwickelt. Es liefert die erforderliche Bildklarheit und hilft dabei, die Dosis so gering wie möglich zu halten.

Es umfasst Funktionen wie die Dosisanpassung1, bei der Sie mithilfe von Tools aus bis zu vier automatischen Belichtungsvoreinstellungen für Ihr System auswählen können2. Diese Voreinstellungen können Sie zudem in jedem klinischen Protokoll bearbeiten3, wodurch im Interesse einer sachkundigen Entscheidungsfindung individuelle Anpassungen für verschiedene Verfahren und Benutzer möglich sind.

Vorteile


Ausgezeichnete anatomische Abdeckung


Mit seinen quadratischen, 20,5 x 20,5 cm großen Flachfeld-Digitaldetektoren für EP-Verfahren sorgt das Innova IGS 620 für eine 38 % größere Abdeckung als 17,7-cm-Quadratfelder. Auf diese Weise können größere anatomische Bereiche abgedeckt werden, was zu weniger Durchläufen als mit kleineren Detektoren führt. Kontrastmittel und Dosis werden so effizienter genutzt.

Hervorragende Bildqualität mit Detective Quantum Efficiency (DQE)


Der exklusive Angiografie-Flachfelddetektor hat eine der branchenhöchsten Einstufungen beim Detective Quantum Efficiency (DQE), einem international anerkannten Index der Detektorleistung bei der kontrastmittel- und dosislimitierten Bildgebung für klinische Untersuchungen. Eine hohe DQE ermöglicht eine bessere Bildqualität bei gleicher Dosis bzw. die gleiche Bildqualität bei geringerer Dosis.


Lower Dose By Design


GE entwickelt Bildgebungssysteme völlig neu, basierend auf der bewährten und verlässlichen internen Entwicklungskette, die so optimiert wurde, dass Sie die erforderliche Bildklarheit erhalten und trotzdem die Dosis so niedrig wie möglich halten können. Die Funktionen zur Reduktion der Dosis ermöglichen Ihnen auf einfache Weise optimale und individuelle Dosiseinstellungen gleich am Untersuchungstisch, wobei sämtliche Details für eine sachkundige Entscheidungsfindung erhalten bleiben. Verbesserungen beim Dosismanagement erfordern eine Strategie: Wir nennen das „GE Blueprint“. Dies umfasst nicht nur Bildgebungstechnologien für niedrige Dosen und minimal invasive Verfahren, sondern auch die Menschen, Kulturen und Prozesse im Umfeld.
Weitere Informationen.



Einfache, zentralisierte und automatisierte Bedienelemente


Über integrierte und intuitive, tischseitig angebrachte Bedienelemente steuern Sie das System und die Bilderfassung. Mithilfe von einfachen Menüs und dem Central-Touchscreen können Sie tischseitig die meisten Systemfunktionen steuern, das System konfigurieren, Bildparameter bearbeiten und den großen Anzeigemonitor6 sowie die modernen Anwendungen bedienen. Der praktische, ergonomisch geformte Steuerungsknopf vereinfacht das Schwenken des Tisches, die Positionierung der Gantry und die Durchführung von Eingriffen.

Großer All-in-One-Monitor


Der für den medizinischen Einsatz geeignete große 8-Megapixel-Farbmonitor eignet sich für die Anzeige von mehreren Bildern verschiedener Quellen. Es sind bis zu 120 individuell erstellte Layouts möglich, die problemlos tischseitig über den Central-Touchscreen gewechselt werden können. Die Zoomfunktionen führen nicht zu Detailverlusten oder Pixillationen; die benötigte klinische Bildschärfe bleibt dabei erhalten.



Bildgebung außerhalb des Isozentrums


Mit Bildgebungsmöglichkeiten außerhalb des Isozentrums können die Gefäße von zwei verschieden zentrierten Positionen mit einer einzelnen Injektion und einer Durchleuchtung angesehen werden. Beispielsweise können Sie zur Überprüfung der Katheterposition einfach die laterale Ebene aus dem Isozentrum bewegen, ohne dass die Position der frontalen/AP-Ebene geändert wird oder verloren geht. Sie können sowohl den Ursprung des Gefäßes (lateral) als auch den distalen Bereich (frontal/AP) mit lediglich einer Injektion und einer einzelnen Akquisition visualisieren.

ASSIST

Effiziente Entscheidungen, effizientes Arbeiten
Interventionelle Anwendungen sind auf dem Vormarsch, bieten sie doch auch immer mehr Möglichkeiten hin zu weniger invasiven, sichereren und zugleich kostengünstigeren Verfahren. Mit ASSIST, der neuen Generation an fortschrittlichen Softwarelösungen zur interventionellen Bildgebung von GE, erreichen Sie ein neues Maß an klinischer Vielseitigkeit und sind in der Lage, zunehmend komplexe und komplizierte Verfahren mit mehr Präzision und Dosiseffizienz erfolgreich zu planen, zu führen und zu beurteilen.

EP-Katheterablationen
Die Herzablation ist ein invasives Verfahren, das für Korrekturen von Herzrhythmusstörungen wie dem Vorhofflimmern eingesetzt wird. Für die Ablation verwendet man normalerweise Katheter – lange, biegsame Röhrchen, die über eine Vene in die Leiste eingeführt und bis zum Herz vorgeschoben werden, um dort die anormalen elektrischen Schaltkreise zu korrigieren, welche die Herzrhythmusstörung verursachen. Ziel der Ablation ist die Verhinderung der anormalen elektrischen Signale, die durch das Herz wandern, und schließlich die Wiederherstellung eines normalen Herzrhythmus.


Planung

Planen Sie den Eingriff mit Innova Spin, wo Sie über ein dynamisches Durchleuchtungsbild des mit Kontrastmittel gefüllten Vorhofs den anormalen Gewebebereich, der die Herzrhythmusstörung verursacht, lokalisieren können.



Führung

Führen Sie Ihre Instrumente mit HeartVision*, einer fortschrittlichen Visualisierungsanwendung, die ein zuvor erfasstes CT-, MRT- oder Rotationsangiografiebild über einem Echtzeit-Durchleuchtungsbild fusioniert. Auf dem Bild können dann Punkte markiert werden, die als Referenz für Strukturen und Ablationspunkte das gesamte Verfahren effektiv unterstützen.



Beurteilung

Mit Cardiolab* können Sie den Erfolg des Eingriffs beurteilen. Es ermöglicht die Analyse von EKG- und intrakardialen Signalen nach der Ablation zur Prüfung des klinischen Erfolgs.


Vessel ASSIST 24zur Unterstützung bei Verschlüssen des linken Herzohrs

Planung

Führung

Beurteilung

Segmentieren Sie per Mausklick schnell und einfach den Vorhof. Messen Sie den Herzohrhals. Definieren und markieren Sie vorab die transseptale Perforation.

Führen Sie die transseptale Punktion und den Einsatz des Geräts sicher und zuverlässig durch – mithilfe der präoperativen CT-Überlagerung.

Die Ultraschallbildgebung5 kann auf unserem All-in-One-Monitor integriert werden.6 So stehen Ihnen alle erforderlichen Informationen jederzeit zur Verfügung, um bei Bedarf auch schnell fundierte Entscheidungen treffen zu können.


Zugehörige Links

Literaturnachweise