Überblick

Flexibles Arbeiten ohne Schienen

Mit dem mobilen Angiografiesystem Discovery IGS™ 740 befreien Sie sich von den Einschränkungen eines Systems mit fest installierten Deckenschienen. Das kabellose Discovery IGS 740 kann mit einer erstaunlichen Flexibilität im Hinblick auf die Standorteinrichtung und das Raumdesign aufwarten. Das schienenlose Design und die flexible Positionierung des C-Bogens mit großer Patientenöffnung beim Discovery bieten besonderen Anwenderkomfort und eine optimale Steuerung. Und der große Detektor deckt umfangreiche anatomische Strukturen in 2D und 3D ab.

Mit dem Discovery IGS 740:

  • steuern Sie mit dem mobilen schienenlosen Design Ihre Verfahren ganz nach Bedarf
  • gestalten Sie den Raum mit besonderer Flexibilität
  • erhalten Sie mit dem besonders großen Detektor Ansichten von umfangreichen anatomischen Strukturen
  • führen Sie dank der größten Öffnung auf dem Markt schnell und einfach 3D-Akquisitionen durch*

Young girl walking on train tracks with RSNA green overlay.

Vorteile

Individuelle Steuerung Ihrer Verfahren

Da sich Ihnen nichts in den Weg stellt, können Sie mit dem Discovery IGS 740 die gewünschte Anatomie einfach abbilden, Ihre Monitore frei positionieren und Eingriffe am Patienten ungehindert von der rechten oder linken Seite durchführen.

 Discovery IGS 740 liberating rail-free design

Mobiles schienenloses Design

Die mit lenkbaren Rädern ausgestattete Gantry des IGS 740 lässt sich frei am Boden verschieben und benötigt keine Schienen für die Deckenaufhängung. So können Sie Ihre Monitore für eine bequeme Sicht ohne Verrenkung genau da platzieren, wo Sie sie benötigen.

Discovery IGS 740 ample wide-bore C-arm

Weitreichender C-Bogen mit großzügiger Öffnung

Das Discovery IGS 740 verfügt über die derzeit größte Patientenöffnung*. Die Kombination aus dieser großzügigen Öffnung und dem 41 x 41 cm großen Detektor ermöglicht die 3D-Bildgebung von Patienten an jeglichen anatomischen Punkten ohne die Gefahr von Kollisionen, und das selbst bei großen Patienten mit einem BMI bis zu 40**. Das heißt konkret, dass mit dem Discovery IGS 740 die 3D-Bildgebung von mindestens 95 % der Erwachsenen in den USA und möglicherweise auch der erwachsenen Patienten weltweit bewerkstelligt werden kann***.
bewerkstelligt werden kann***.

Discovery IGS 740 arm positions

Dedizierte Armbildgebungspositionen1

Dank der speziellen Armbildgebungspositionen des Discovery IGS 740 können Sie Fistulographien des linken Arms komfortabel durchführen.

Umfassende anatomische Strukturen auf einer Ansicht

Der Detektor deckt umfangreiche anatomische Strukturen wie die Leber oder beide Beine gleichzeitig mit weniger Durchläufen ab und setzt so Kontrastmittel und Strahlendosis effektiv ein.

 Discovery IGS 740 an exceptionally large detector

Außergewöhnlich großer Detektor

Mit seinem 41 x 41 cm großen Digitaldetektor besitzt das Discovery IGS 740 ein besonders großes Bildfeld für die interventionelle Bildgebung. Zudem bietet der patentierte Digitaldetektor von GE eines der höchsten Dosisquanteneffizienzniveaus (DQE) in der Branche, die gängige Einheit für die Dosiseffizienz eines Röntgendetektors.

Discovery IGS 740 extended coverage in 2D

Erweiterte Abdeckung in 2D

Mit InnovaBreeze1™ können Sie die Vorteile des sehr großen Bildfeldes des Discovery IGS 740 nutzen und unter Verwendung der variablen Tischverschiebungsgeschwindigkeit in Echtzeit den Kontrastbolus in beiden Beinen verfolgen.

Discovery IGS 740 large organs in 3D

Große Organe in 3D

Kombinieren Sie den C-Bogen mit weiter Öffnung und den 41 x 41 cm großen Digitaldetektor, um große Organe wie die Leber in 3D abzubilden. Und mit FlightPlan for Liver1 können Sie dann mit wenigen Klicks tumorversorgende Gefäße identifizieren und so eine selektive Leberembolisation durchführen.

Unglaublich flexible Raumgestaltung

Da das Discovery IGS 740 nicht an Deckenschienen montiert zu werden braucht, ist eine viel flexiblere Geräteanordnung im Raum möglich.

Discovery IGS 740 drawing the ideal room

Gestaltung des idealen Raums

Ohne Deckenschienen, die die Position von deckenmontierten Hilfskomponenten festlegen, können Sie den Standort der Monitore, Lampen und Strahlenabschirmungen frei wählen. Und die beiden benutzerdefinierbaren Parkpositionen des Discovery IGS 740 ermöglichen eine Anpassung des Systems an die Größe und die Form Ihres Raums.

Keine verstärkte Deckenstruktur notwendig

Das mobile Discovery IGS 740 benötigt keine langwierigen und komplexen Infrastrukturverbesserungen zur Verstärkung der Deckenstruktur des Raumes.

 Discovery IGS 740 precious space

Optimale Raumnutzung

Das Discovery IGS 740 nutzt kostbaren Platz effizient aus, sei es beim Neubau eines Raums, der Umfunktionierung eines bestehenden Raums oder der Neukonfiguration eines kleinen Raums. Das System hat einen Platzbedarf von nur 35 Quadratmetern und bietet daher eine größere Standortwahl, wenn Platz eine wichtige Rolle spielt.

ASSIST

Effiziente Entscheidungen, effizientes Arbeiten

Interventionelle Anwendungen sind auf dem Vormarsch, bieten sie doch auch immer mehr Möglichkeiten hin zu weniger invasiven, sichereren und zugleich kostengünstigeren Verfahren. Mit ASSIST, der neuen Generation an fortschrittlichen Softwarelösungen zur interventionellen Bildgebung von GE, erreichen Sie ein neues Maß an klinischer Vielseitigkeit und sind in der Lage, zunehmend komplexe und komplizierte Verfahren mit mehr Präzision und Dosiseffizienz erfolgreich zu planen, zu führen und zu beurteilen.

Leberembolisation

Damit bei der transarteriellen Chemoembolisationstherapie das Medikament gezielt zum Tumor gelangt, müssen die Lebergefäße genau identifiziert werden. Aufgrund der komplexen Gefäßstruktur in der Leber ist die präzise Bestimmung der tumorversorgenden Gefäße auf 2D- und 3D-Bildern jedoch schwierig und erfordert einen erheblichen Zeitaufwand, hohe Strahlenbelastung und Kontrastmitteldosen.

Planung

FlightPlan for Liver unterstützt Sie bei der Planung von Leberembolisationsverfahren. Mit wenigen Klicks markiert das Programm automatisch Gefäße, die von der Katheterspitze in die unmittelbare Nähe einer hypervaskularisierten Läsion verlaufen.

Führung

Das fertige FlightPlan for Liver 3D-Modell kann dann per einfachen Mausklick an Vision 2 gesendet werden und als 3D-Roadmap zum Führen von Kathetern durch gewundene Gefäße und Gabelungen verwendet werden, um eine sichere Embolisation zu ermöglichen.

Beurteilung

Mit einer postoperativen DSA-Akquisition können Sie den Erfolg der Embolisation ohne Austritt von Kontrastmittel in der hypervaskularisierten Läsion prüfen.

Needle ASSIST2

Das Durchführen von Nadelverfahren im interventionellen Bereich entlastet Ihr CT-System und ermöglicht einen besonders flexiblen Zugang zum Patienten. Wenn die Führung mit einfachen Durchleuchtungsaufnahmen erfolgt, kann es jedoch schwierig und zeitaufwändig sein, den richtigen Eintrittspunkt zu finden und die Nadel ohne Berührung kritischer Strukturen vorzuschieben.

Planung

Führung

Beurteilung

Auf den obliquen CBCT-Querschnittsbildern finden Sie direkt den richtigen Eintrittspunkt und so den optimalen Nadelpfad.

Selbst tischseitig können Sie noch Fehlregistrierungen beim Umsetzen und Drehen korrigieren.

Mit Stereo 3D werden rekonstruierte 3D-Nadeln auf CBCT-Obliqueansichten von zwei Durchleuchtungsbildern äußerst präzise visualisiert.


Zugehörige Links

Literaturnachweise

1. Option

2. Die Needle ASSIST-Lösung umfasst TrackVision 2 sowie Stereo 3D und erfordert die AW-Workstation mit Volume Viewer/Volume Viewer Interventional. Diese Anwendungen sind separat erhältlich.

*Das Discovery IGS 740 verfügt über die derzeit größte Patientenöffnung (Abstand zwischen Röhren- und Detektorabdeckung) aller interventionellen Angiografiesysteme von Marktführern, die zur Bildgebung bei interventionellen Radiologie- und Onkologieverfahren eingesetzt werden.

** Getestet mit einem Patientenmodell basierend auf anthropometrischen Daten [1].

[1] C. Bordier*, R. Klausz und L. Desponds: „Patient Dose Map Indications on Interventional X-Ray Systems and Validation with Gafchromic XR-RV3 Film“, Radiation Protection Dosimetry (2014), S. 1–13, doi: 10.1093/rpd/ncu181

*** Quellen: WHO-Daten „Global Database on Body Mass Index“, WHO-Fact Sheet Nr. 311: „Obesity and overweight“ in der aktualisierten Fassung vom Januar 2015 sowie „CDC/NCHS 2007–2008 National Health and Nutrition Examination Survey“ (NHANES) und „2007–2009 Canadian Health Measures Survey“ (CHMS).