Behandlung der Neugeborenengelbsucht

Die Phototherapielösungen von GE Healthcare unterstützen die Entwicklung des Neugeborenen und die familienzentrierte Betreuung im Krankenhaus und zu Hause – mit einer Vielfalt an Technologien für alle klinischen und standortspezifischen Anforderungen.

Fakten über Neugeborenen-Gelbsucht

Was ist Neugeborenen-Gelbsucht?

  • Die Neugeborenen-Gelbsucht (auch Ikterus genannt) macht sich durch eine Gelbfärbung der Haut und Augen bemerkbar, die die Folge einer erhöhten Bilirubinkonzentration im Blut (Hyperbilirubinämie) und Gewebe ist und durch den normalen oder aber einen beschleunigten Abbau von roten Blutkörperchen hervorgerufen wird.
  • Neugeborenen-Gelbsucht tritt in der Regel während der ersten Lebenstage eines Babys auf und ist in den meisten Fällen harmlos.
  • Aufgrund der potentiellen Toxizität von Bilirubin müssen Neugeborene überwacht werden, um das Entstehen einer schweren Hyperbilirubinämie und eine sehr seltene akute Bilirubinenzephalopathie (auch Kernikterus genannt) zu erkennen und zu behandeln.
  • Hyperbilirubinämie ist die häufigste Krankheit von Neugeborenen, die medizinisch überwacht und behandelt werden muss, meist durch Phototherapie oder Bluttransfusion.
  • Neugeborenen-Gelbsucht kann zwei Formen haben: die direkte oder die indirekte Hyperbilirubinämie.
  • Mit Phototherapie wird die indirekte Hyperbilirubinämie behandelt.

Wie funktioniert Phototherapie?

  • Die in den 1950er und 1960er Jahren entdeckte Phototherapie verwandelt Bilirubinmoleküle unter Lichteinwirkung durch die Haut chemisch in eine wasserlösliche Form.
  • Die so veränderten Moleküle gelangen in die Leber und werden:
    • konjugiert (an andere Substanzen gekoppelt)
    • in Galle, Urin und Stuhl abgegeben
    • aus dem Körper ausgeschieden.
  • Einige dieser neuen Moleküle können wieder ihre ursprüngliche Form annehmen.