Überblick

Beatmungstechnische Herausforderungen bei der Anästhesie meistern

Patienten werden heute nicht nur älter und übergewichtiger. Selbst einfache Routineeingriffe können schwere respiratorische Komplikationen nach sich ziehen. Die Beatmungsstandards werden tagtäglich auf der Intensivstation erprobt, wo Patienten in kritischem Zustand eine differenzierte Beatmung fordern. Bei der Beatmung im Operationssaal können Anästhesisten von der Intensivbeatmungsqualität vergleichbar dem Intensivbeatmungsgerät Engström* Carestation* profitieren.

Uncompromised ventilation

Flowleistung

Flowleistung

FLOW POWER INSIDE bietet ein digital kontrolliertes Flowventil für eine reaktionsschnelle Performance, wie beim Engström* Carestation* Intensivbeatmungsgerät. Funktionen der digitalen Flowtechnologie oder Flowventile:

  • Rasche Herstellung des benötigten Beatmungsdrucks
  • Maximierung der für den Gasaustausch zur Verfügung stehenden Zeit bei sehr unterschiedlichen Patiententypen

Daher sind alle unsere Anästhesielösungen mit digital gesteuerten Flowventilen ausgestattet, einer Technologie, die auch im GE Engström Carestation sowie in anderen führenden Intensivbeatmungsgeräten zu finden sind. GE bietet die Premium-Flowventil-Technologie für die Intensivversorgung serienmäßig in all seinen Anästhesiesystemen an.

Die Anästhesiesysteme von GE sind standardmäßig mit einem Kreissystem ausgestattet, das eine hervorragenden Kinetik zeigt. Im Speziellen bietet die Aisys* Carestation* ein noch weiter optimiertes Management der Anästhetikaabgabe Anästhetikadosierungstechnologie: Et Control und ein intelligentes Hypoxieschutz-System helfen, versehentlich hypoxische Mischungen zu vermeiden.

Das Aisys EtC Anästhesiesystem ist nun mit brandneuen Innovationen lieferbar, die den Anästhesisten unterstützen: Mechanische Lungenverfahren: automatisieren die Applikation von Atemhüben und ein „klinisches Toolkit“ zur klinischen Wiederöffnung von kollabierten Lungenarealen (Recruiting).

ICU ventilation in OR

Neugeborene

Neugeborene

Bei Neugeborenen kann eine wirksame mechanische Beatmung äußerst schwierig sein. Die Physiologie von Neugeborenen und ihre sehr kleinen anatomischen Strukturen verlangen vom Narkosegerät eine empfindliche Feinabstimmung und höchste Sensitivität gegenüber den sich entwickelnden Lungen. Die Anästhesiesysteme von GE unterstützen Sie bei:

  • der päzisen Applikation von kleinen Volumina bei jedem Atemzug
  • der Minimierung von störenden Fehlalarmen, die bei Verwendung von ungeblockten Trachealtuben auftreten können
  • Optimierung des Alarmmanagements und der Flowerkennung mit der Aisys* EtC Carestation, die speziell für Neonaten und Kinder entwickelt wurde.
Uncompromised neonatal ventilation

  CPAP - Druckunterstützte Beatmung

CPAP - Druckunterstützte Beatmung

Die druckunterstützte Beatmung bei spontan atmenden Patienten nimmt in der Allgemeinanästhesie inzwischen eine wichtige Rolle ein. Diese Beatmungstechnik ermöglicht:

  • Erhöhung des inspiratorischen Flows mit einer verbesserten Gasverteilung
  • Entwöhnung des Patienten von der mechanischen Beatmung

Das Anästhesiesystem Aisys* EtC Carestation von GE wurde mit einem neuen druckunterstützten Beatmungsmodus aufgerüstet: CPAP PSV bietet selbst im OP eine assistierte Beatmungsform, die sich durch eine Intensivversorgungsqualität auszeichnet. CPAP PSV lässt den Patienten spontan atmen und hält in den Atemwegen einen über dem Umgebungsdruck liegenden Druck aufrecht. Während eines druckunterstützten Atemzugs erzeugt das Beatmungsgerät in der Inspirationsphase neben dem CPAP-Niveau einen eingestellten Unterstützungsdruck. Sollte beim Patienten eine Apnoe auftreten, wird der Patient automatisch bis zur Wiederkehr der Spontanatmung kontrolliert beatmet.

CPAP PSV

Vital Capacity und Cycling

Vital Capacity und Cycling

Es ist allgemein bekannt, dass während der Vollnarkose Lungenatelektasen spontan auftreten können, die auch nach der Operation weiter bestehen und zu signifikanten postoperativen Komplikationen und zusätzlichem Versorgungsaufwand führen können. 

Häufig verwendete Strategien zur Verhinderung von Atelektasen sind neben dem Applizieren eines PEEP die Lungenmanöver wie Vital Capacity und Cycling Manöver.

Bis heute werden diese Manöver manuell durch den Anästhesisten erzeugt. Die Aisys* EtC und Avance* Carestations* sind mit zwei neuen programmierbaren Lungenbeatmungsverfahren ausgerüstet.

Vital Capacity ist ein Manöver, bei dem ein durch den Anästhesisten gewählter Inspirationsdruck über eine programmierbare Zeitdauer automatisch generiert wird.  Am Ende des Manövers kann ein PEEP programmiert werden, der einer erneuten Atelektasenentstehung vorbeugen hilft.

Cycling ist ein mechanisches Beatmungsmanöver bei dem der PEEP während der mechanischen Beatmung in programmierbaren Schritten erhöht und reduziert werden kann, um kollabierte Lungenareale zu rekrutieren.

 

1. Br J Anaesth 2003; 91: 61±72. New concepts of atelectasis during general anaesthesia.

Vital capacity and cycling screens

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